Liebe Mitglieder und Freunde der Senioren-Union,

 

mit Mut und Erfahrung Zukunft gestalten. Dies ist der Anspruch, mit dem wir Politik machen und als Ältere inmitten der Gesellschaft tätig sind.

Die Senioren-Union der CDU engagiert sich für eine menschliche und solidarische Gesellschaft - generationenübergreifend - für Alt und Jung.

Eine menschliche Gesellschaft heißt gleichberechtigte politische und gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Das ist in Zeiten des demografischen Wandels und manchen Jugendwahns keine Selbstverständlichkeit.

 

Wir stellen uns der Herausforderung. Mit Lebenserfahrung, Kompetenz, Tatkraft und Dialogbereitschaft. Denn Senioren sind ein Gewinn für die Gesellschaft. In diesem Sinn zu wirken und unsere Meinung in der öffentlichen Debatte deutlich zu machen - das gehört zu den Zielen und Aufgaben der Senioren-Union.

 

Im Dialog der Generationen vertritt die Senioren-Union die Anliegen der älteren Generation. Sie macht Politik mit älteren Menschen für ältere Menschen und Jüngere.

Die Senioren-Union trägt dazu bei, dass sich die Älteren in Deutschland als selbstbewusste Generation präsentieren, so dass auch die heute Jungen ihr späteres Leben aktiv und selbstbestimmt, mit Lebensfreude und Gemeinsinn führen können. Herzlich willkommen bei dieser beispielhaften Pionierarbeit.

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich

 

Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten

Landesvorsitzender

Senioren-Union Baden-Württemberg

 

Anlässlich einer gemeinsamen Sitzung haben die Landesvorstände der Senioren-Union der CDU Baden-Württemberg und der Senioren-Union der CSU in Ulm ein einstimmig beschlossenes Positionspapier verfasst, in dem es u.a. zum Thema "Flucht und Migration" heißt:

 Unsere Gesellschaft gründet auf christlichen Werten. Deshalb können wirklich Schutzbedürftige bei uns immer auf Hilfe zählen. Deutschland hat bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise ein beachtenswertes Beispiel von Humanität gegeben. Der größte Akt der Humanität ist eine wirkungsvolle Fluchtursachenbekämpfung. Damit wir Schutzbedürftigen auch weiterhin helfen können, muss die Fluchtursachenbekämpfung vorrangiges Ziel der Politik werden. Deutsche Entwicklungshilfe geht auch hier voran und setzt mit Bundesminister Dr. Gerd Müller richtige Signale in Regionen des Nahen und Mittleren Ostens ebenso wie in Afrika.

 

Asyl und Flüchtlingsschutz sind humanitäre Hilfe auf Zeit. Wenn der Schutzgrund wegfällt, Gastrecht missbraucht wird, muss die Rückführung in das Herkunftsland unverzüglich erfolgen. Wir wollen keine Zuwanderung, die uns überfordert oder unsere Sozialsysteme über Gebühr belastet.

 

Keine Gemeinschaft kann Menschen anderer kultureller Prägung in beliebiger Zahl integrieren. Wir haben eine geteilte Verantwortung: Gegenüber der heimischen Bevölkerung und jenen, die zu uns kommen. Zuwanderung muss immer die Interessen und die Aufnahmefähigkeit unseres Landes berücksichtigen.

 

In Deutschland gilt ausnahmslos deutsches Recht. Wir lassen nicht zu, dass unter dem Deckmantel der „Kultursensibilität“ eine Aufweichung unserer Rechtsordnung betrieben wird. Gleichberechtigung muss für alle gelten. Sie ist ein zentraler Wert in unserem christlichen Kulturkreis. Eine Aushöhlung dieses Rechts durch Zuwanderer dulden wir nicht. 

stellv.Bundesvorsitzender der Senioren-Union Claus Bernhold (Mitte) mit den Beisitzern Ursula Kuri aus Freiburg (li) und Peter Grab aus Schwäbisch Hall (re)

Senioren-Union Baden-Württemberg auf Bundesebene gut vertreten, Claus Bernhold wird stellvertretender Bundesvorsitzender

Mit guten Wahlergebnissen kehrten die Delegierten der baden-württembergischen Senioren-Union von der Bundestagung aus Magdeburg zurück.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden Claus Bernhold, Öhringen, zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Ursula Kuri aus Freiburg und Peter Grab aus Schwäbisch Hall als Beisitzer gewählt.


Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten, Künzelsau, gehört dem Bundesvorstand in seiner Funktion als Landesvorsitzender in Baden-Württemberg ebenfalls an.

 

Bernhold vertritt die Senioren-Union als Mitglied des Exekutivkomitees auch auf europäischer Ebene bei der Seniorenvereinigung der EVP, der Europäischen Senioren Union (ESU).

 

In ihrer Rede bei der Bundesdelegiertenversammlung betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel, u.a., die Gesellschaft brauche für die politische Arbeit die Erfahrung und Lebensweisheit der älteren Generation. Erfahrungen als Ergebnis langer Tätigkeiten in Beruf und Familie oder in kommunalen Funktionen dürften nicht verloren gehen.

Während der Tagung kam auch zum Ausdruck, dass sich die Senioren-Union als Brückenbauer zwischen den Generationen versteht, aber auch mehr an der aktiven politischen Arbeit teilhaben und mitbestimmen will.

Bundesverband der SU

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