Der Landesverband der Senioren-Union Baden-Württemberg gratuliert seinem Landesvorsitzenden Rainer Wieland MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, zur Nominierung auf Platz 1 der Landesliste der CDU Baden-Württemberg zur Europawahl 2019.

Mehr Jobs, höhere Löhne, steigende Renten, gute AussichtenEine halbe Million zusätzlicher Arbeitsplätze 2018.

 

Weniger Arbeitslose. Steigende Reallöhne und höhere Renten in Ost und West. Die deutsche Wirtschaft wächst weiter. Die Prognosen sind gut. Die aktuellen Zahlen belegen: Die Menschen profitieren von einer starken deutschen Wirtschaft. Die CDU wird weiter dafür arbeiten, dass die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Mit dem Koalitionsvertrag wurden dafür die richtigen Weichen gestellt.

 

Mehr Erwerbstätige

Die Zahlen der Agentur für Arbeit stellen der Bundesregierung ein gutes Zeugnis aus: Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf 44,4 Millionen weiter gestiegen – rund 600 000 mehr als vor einem Jahr. Besonders erfreulich: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg im März auf über 32,5 Millionen – das sind sogar fast 775 000 mehr als im Vorjahr. In den letzten 10 Jahren sind über 5 Millionen gute Arbeitsplätze dazugekommen.

 

Weniger Arbeitslose, Mitarbeiter gesucht

Die Zahl der Arbeitslosen sank auf unter 2,4 Millionen. Ein Minus von 74 000 gegenüber März und sogar 185 000 gegenüber April 2017. Gleichzeitig sind weiter viele offene Stellen gemeldet. Allein über die Agentur für Arbeit werden 784 000 freie Arbeitsplätze angeboten.

 

Wirtschaft wächst weiter

Schon Mitte April haben die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten ihre Wachstumsprognose leicht angehoben. Sie rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von rund 2,2 Prozent im laufenden Jahr. 2019 können es rund 2,0 Prozent werden. Die Vorhersagen wurden damit gegenüber dem Herbstgutachten für beide Jahre um jeweils 0,2 Prozentpunkte angehoben. Die Bundesregierung rechnet in ihrem Gutachten sogar mit 2,3 Prozent Wachstum 2018.

 

 

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Rainer Wieland MdEP     Bild: Felix Kindermann
Rainer Wieland MdEP Bild: Felix Kindermann

Senioren-Union begrüßt Modellversuch  „docdirekt“

Das jetzt in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen unter dem Namen „docdirekt“ angelaufene Modellprojekt zur Telemedizin wird im Grundsatz von der Senioren-Union der CDU in Baden-Württemberg begrüßt.

Dazu der Landesvorsitzende der Senioren-Union und Gerlinger Europaabgeordnete Rainer Wieland: „Der Modellversuch kann u.a. dazu beitragen, die teilweise überbeanspruchten Notfallambulanzen im Land zu entlasten und insbesondere mobilitätseingeschränkten Patienten einen einfacheren Zugang zu ärztlicher Beratung zu ermöglichen.“

Einschränkend stellt die Senioren-Union fest, dass Telemedizin weder bei Beratung noch bei Diagnose den persönlichen Kontakt mit dem Arzt vollständig ersetzen kann.

Da bei dem Kontakt vom Patienten zum Arzt digitale Verbindungen genutzt werden, komme es vor allem darauf an, dass die Bürgerinnen und Bürger den neuen digitalen Anwendungen vertrauen können und die persönlichsten Daten eines Menschen sicher und gegen Missbrauch umfassend geschützt sind.

Baden-Württemberg nehme mit der Lockerung z.B. des Fernbehandlungsverbots als erstes Bundesland nicht nur auf diesem Sektor eine Vorreiterrolle ein und man werde die weiteren Schritte positiv begleiten, heißt es aus der Senioren-Union.

Claus Bernhold

Senioren wollen mehr politische Mitsprache der Älteren

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, hat mehr Mitsprache der Älteren in der Politik eingefordert.

Anlässlich der Festveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen der Senioren-Union am Freitag in Berlin warb Wulff für einen generationenübergreifenden Zusammenhalt, bei dem die Älteren als gleichberechtigte Partner mit den Jungen gemeinsam Politik gestalten. „Sie wollen weder eine Altenpolitik, noch wollen sie eine Altenrepublik“, sagte Wulff vor 300 Gästen im Konrad-Adenauer-Haus. Die Senioren wollten aber auch nicht als betreute Generation abgeschoben werden, sondern teilhaben an der politischen Macht und wie die Jüngeren mitbestimmen. „Schließlich ist ohne die Älteren auch keine Wahl zu gewinnen“, betonte der Vorsitzende der Senioren-Union.

 

 

In seiner Rede appellierte Wulff an die Vereinigungen der CDU, die reine Interessenvertretung einer gemeinsamen Idee einer Politik unterzuordnen, die vom christlichen Verständnis des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie vom Primat der Freiheit und Eigenverantwortung des Menschen geprägt ist. „Die CDU muss mehr sein als die Summe ihrer Teile, die in ihren Vereinigungen kein Gegeneinander verschiedener Gruppeninteressen provozieren dürfen“, sagte Wulff. Angesichts der demografischen Entwicklung und der größeren Lebenserfahrung komme den älteren Menschen dabei ein höheres Maß an Verantwortung zu, um politische Maßstäbe zu setzen. 

Mit dabei Mitglieder der Senioren-Union Baden-Württemberg
Mit dabei Mitglieder der Senioren-Union Baden-Württemberg

 

Wulff erinnerte daran, dass die Gründungsmitglieder der Union in der Regel ältere Bürgerinnen und Bürger waren, die im Widerstand gegen den Terror der Nazis für die Menschenrechte ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten. „Die Senioren-Union wird deshalb allein durch diese Tradition immer auch eine Mahnerin und Sachwalterin für Freiheit und Menschenwürde sein.“ Als „Generation der Erinnerung“ bleibe ihr vor allen anderen die Aufgabe vorbehalten, die Tradition der christlichen Volkspartei zu bewahren. Deshalb fühlten sich die Senioren auch wie keine andere Altersgruppe berufen, die europäische Einheit zu unterstützen.

Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in St. Gallen, Dr. Tovia Ben-Chorin, erinnerte in seinem Redebeitrag daran, dass das Alter schon in der biblischen Tradition für Erfahrung stand. „Eine Gesellschaft, die ihre Alten nicht ehrt, wird auseinander brechen“, verwies Ben-Chorin auf die zehn Gebote. „Zukunft braucht Erfahrung.“

Der frühere Bundeskanzler der Republik Österreich, Dr. Wolfgang Schüssel, betonte die besondere Rolle der Senioren beim Eintreten für ein gemeinsames Europa. „Europa ist Auftrag und Schicksal zugleich“, sprach sich Schüssel dafür aus, das Bewusstsein für Europa zu stärken und Europa stärker auf eigene Füße zu stellen. Neben der Sicherung des Friedens und der Sicherung des Wohlstands stehe auch die Stabilität des Euro weit oben auf der Agenda der Europäischen Union.

 

Verleihung der 1. Goldenen Konrad-Adenauer-Medaille der Senioren-Union der CDU an Prof. Dr. Otto Wulff

Mit der Verleihung der 1. Goldenen Konrad-Adenauer-Medaille hat die Senioren-Union der CDU die besonderen Verdienste ihres langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff gewürdigt. Anlässlich des Festaktes zum 30-jährigen Bestehen der Senioren-Union lobte die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, am Freitag im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin Wulffs herausragende Leistungen in den bisher 16 Jahren als Bundesvorsitzender der zweitmitgliederstärksten Vereinigung.

 

„Die Senioren-Union fühlt sich dem großen Ganzen verpflichtet und hat auch die Bedarfe der Enkel und Enkelinnen im Auge“, anerkannte Kramp-Karrenbauer das Wirken der Vereinigung unter Führung Wulffs. Mit der Medaille ehrt die Senioren-Union Otto Wulff für seine uneigennützige und unermüdliche Arbeit für die Seniorinnen und Senioren in der CDU. Die Goldene Konrad-Adenauer-Medaille wurde zum bisher einzigen Mal verliehen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, erinnerte in seiner Laudatio an die besonderen Leistungen des 85-jährigen Bundesvorsitzenden Wulff. „Otto Wulff wirkt im Interesse des Zusammenhalts der Generationen.“

Zum "Tag der älteren Generation" am 4. April 2018:

  

Der Landesvorstand der Senioren-Union der CDU Baden-Württemberg

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