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Chef der Seniorenunion fordert Austritt Metzgers aus der CDU

Wolfgang Frhr. v. Stetten empfiehlt Oswald Metzger den Austritt aus der CDU und Rückkehr zu den Grünen.

Wer so dreist daherredet wie Oswald Metzger und die älteren, oft Jahrzehnte langen Parteimitglieder der CDU diffamiert, gehört nicht in die CDU.

Die Generation über 70 hat Deutschland nach dem Krieg zum wirtschaftsstärksten Land Europas aufgebaut.

Metzger, der die Grünen aus Karrieregründen verlassen hat, in der CDU aber keinen Erfolg hatte, sollte aus Karrieregründen wieder zu den Grünen zurückkehren. Dort kann er „zu neuen Ufern aufbrechen“.

Die ältere Generation der CDU-Mitglieder steht einer grün-schwarzen Koalition sehr skeptisch bis ablehnend gegenüber, weil die Gefahr besteht, dass die CDU ähnlich wie die SPD durch Kretschmann politisch ausgesaugt wird.

Offener Brief: "Schämen Sie sich Herr Metzger!"

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Geehrter Herr Metzger,

ich nehme Bezug auf Ihre Ausführungen über die Älteren ab 70/75 in der CDU, die Sie per SWR-Interview verbreitet haben und von denen Sie unter anderen Nettigkeiten behaupten „diese stünden nicht mehr im sozialen Leben“ und „kriegen die Veränderungen in der Gesellschaft nicht so mit“ und das „sei echt ein Problem in der CDU.“

Eigentlich gibt es auf diese anmaßende Frechheit nur eine sehr kurze Antwort: Schämen Sie sich für diese unglaubliche Verunglimpfung der älteren Generation.

Ich will und muss Ihnen die Leistungen eben dieser Generation beim Aufbau unseres Gemeinwesens nicht aufzählen. Ich verzichte auch darauf, Ihnen eine Auflistung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements eben dieser Altersgruppe vorzulegen.

Dass Sie heute offen Ihre Meinung sagen können, dass Sie heute in Frieden und Freiheit leben können, dass Sie heute mit gesichertem Auskommen keine Sorgen um Ihre Zukunft haben müssen, das alles haben Sie dieser von Ihnen so diskriminierten und herabgewürdigten Altersgruppe zu verdanken.

Hoffen Sie, dass Ihnen das schreckliche Schicksal der Generation ab 70 erspart bleibt.

Nutzen Sie die bis dahin ausstehenden 8 Jahre.

Es grüßt

Claus Bernhold, Jahrgang 1936

stellv. Landesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Baden-Württemberg

Pressesprecher des Bundesvorstandes der Senioren-Union der CDU Deutschlands

Senioren-Union Baden-Württemberg: Kretschmann verhindert Stopp von Nordafrikanern

Zur aktuellen Flüchtlingspolitik erklärt der Landesvorsitzende Baden-Württemberg und stellv. Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten:

Seit dem Beschluss vom Herbst 2015, Albanien, Serbien und Kosovo zu sicheren Drittländern zu erklären, sei die Zahl von Asylbewerbern aus dieser Region von 150.000 auf wenige 1.000 gesunken. 

Seit November 2015 wolle die Bundesregierung auch Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Drittstaaten erklären. Eine in der letzten Woche mögliche Bundesratsentscheidung darüber wurde von den Grünen torpediert.

„Die Schlüsselfigur dieser Verhinderung ist Ministerpräsident Kretschmann. Mit seinem Ja wäre die Entscheidung bereits vollzogen und eine beträchtliche Reduzierung der Flüchtlingszahlen erreicht worden“, führt von Stetten aus. Man sollte sich nicht wundern, wenn zukünftig aus diesen Staaten ankommende Flüchtlinge als „kleine Kretschmänner“ bezeichnet werden. 

Kretschmann verhindere in Baden-Württemberg auch die Naturalversorgung, weil dies angeblich organisatorisch zu aufwendig und zu teuer sei. Trotzdem, so von Stetten, seien Naturalleistungen der einzig richtige Weg bis zur Anerkennung oder Abschiebung, selbst wenn dies länger dauern sollte. 

Wirklich Verfolgten wolle man helfen, Anreize für Wirtschaftsflüchtlinge sollen verhindert werden. „Wenn über die sozialen Netze nicht mehr mit 100-€-Scheinen in der Hand Signale in die Heimat gesendet werden, lockt das auch niemanden mehr nach Deutschland. Konsequente Naturalversorgung wirkt besser als jeder Grenzzaun und Kriegsschiffe in der Ägäis. Die Gesetze sind da, wir müssen sie nur bundesweit umsetzen“, stellt der Landeschef der CDU-Senioren fest.

 

Der Zuzug von Asylsuchenden muss beschränkt werden

Wenn kein Grenzzaun errichtet werden kann oder soll, ist die vorübergehende Aufnahme von Asylsuchenden auf Zeit mit beschränktem Nachzugsrecht ein wirksames Mittel, ungehemmten Zuzug zu vermindern.

Der Vorschlag des Innenministers Thomas de Maizière entspricht der Meinung der CDU/CSU-Basis. Er ist deshalb ernsthaft zu diskutieren und ggf. zu beschließen. Ein absolutes Nein der SPD zementiert die chaotischen Zustände.

Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten

Landesvorsitzender der Senioren-Union Baden-Württemberg

Senioren-Union: Gewerbsmäßige Sterbehilfe verbieten

Das Leiden abschaffen, nicht den Leidenden

In dieser Woche (KW 45/2015) werden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über mehrere Gesetzesentwürfe zur Neuregelung der Sterbehilfe beraten und beschließen.

Der Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU spricht sich in einer heute in Berlin veröffentlichten Presseerklärung gegen jede Form gewerbsmäßiger und organisierter Sterbehilfe aus.

Dazu erklärt der Bundesvorsitzende der mit rund 55.000 Mitgliedern zweitstärksten Vereinigung der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff: „Der Arzt ist Helfer zum Leben, nicht zum Tod. Sterbehilfe darf nicht zu einer auf Verlangen abrufbaren ärztlichen Dienstleistung – womöglich noch mit Abrechnungsziffer – werden.“

Die Senioren-Union fordert den Gesetzgeber auf, mit der Neuregelung endgültig Rechtssicherheit, sowohl für den Arzt als auch für Patienten und Angehörige zu schaffen.

Deswegen dürfe es bei der Beihilfe zum Suizid „keine rechtliche Hintertür“ geben.

Die moderne Medizin hat unter anderem in der Palliativ-Versorgung viele neue Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern und Angst vor Leiden zu nehmen – Sterbehilfe gegen Bezahlung zählt nicht dazu.

Senioren-Union:

Flexi-Rente richtiger Einstieg

Berlin [ENA] Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt den Einstieg in die Flexi-Rente als ein „richtiges demografisches Signal“. Zusätzlich setzt sich der Bundesvorsitzende Prof. Dr. Otto Wulff mittelfristig für eine grundsätzliche Abschaffung der Altersgrenzen.

 

Als das „richtige demografische Signal“ hat der Bundesvorsitzende der CDU-Senioren-Union (SU), Otto Wulff, den von der Großen Koalition angekündigten Einstieg in die Flexi-Rente begrüßt. Zur Abstimmung des Bundestages über das Rentenpaket erklärte der Chef der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung. „Die Flexi-Rente ermöglicht es Arbeitnehmern, über das 65. Lebensjahr hinaus freiwillig auf Basis jeweils befristeter Arbeitsverhältnisse weiterzuarbeiten. Das ist genau das richtige demografische Signal! Die Flexi-Rente trägt den unterschiedlichen Lebens- und Erwerbsverläufen der Menschen Rechnung und hilft vor dem Hintergrund des sich verschärfenden Mangels an Fachkräften die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu entspannen."

Flexi-Rente erster Schritt

Der CDU-Politiker sieht in der Flexi-Rente allerdings nur einen ersten Schritt hin zu einer weiteren Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit: „In der Logik der Flexi-Rente kann mittelfristig nur die Aufgabe der starren Altersgrenzen in der Rentenversicherung zugunsten einer individuellen Entscheidungsfreiheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen, ob und wie lange sie weiterarbeiten möchten“, betonte Wulff.

Bundesverband der SU

Senioren-Union in Baden-Württemberg

Senioren-Union in Deutschland